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Römisches Byzantium

Geschichte des Byzantinischen Reiches im Überblick

Römisches Byzantium

Mit dem Untergang des makedonischen Reiches im dritten Makedonisch-Römischen-Krieg 168 vor Christus beginnt die römische Geschichte von Byzanz als Byzantium. Zwar wird die Stadt von Byzantion in Byzantium umbenannt, die Verkehrssprache bleibt jedoch griechisch.

Civitas Libera Byzantium

Rom lässt der Stadt Byzantium weitreichende Freiheiten, aus Dankbarkeit für die Unterstützung gegen die Thraker. Bereits 146 vor Christus wird Byzantium zur Civitas libera et foederata erklärt (freie Stadt). Mit diesem Titel sind Privilegien wie die Befreiung von Tributen an Rom und die Unabhängigkeit von Stadthaltern der umliegenden römischen Provinz Bithynia (später Bithynia et Pontus) einhergegangen. Diesen Status als Civitas libera et foederata behält Byzantium bis in die Zeit nach Christus.

Byzantium wird an Rom tributpflichtig

Unter Kaiser Vespasian (69-79 nach Christus) verliert Byzantium den Status einer Civitas libera et foederata und wird Rom tributpflichtig. Die Tributpflicht lähmt das Wachstum der reichen Stadt am Bosporus. Kaiser Hadrian (117 bis 138 nach Christus) lässt während seiner Amtszeit in Byzantium den Grundstein für, den in Teilen noch heute zu bestaunenden, sogenannten Valens-Aquädukt legen, dessen Vollendung bis in die Zeit Konstantins des Großen andauert. Neben dem Aquädukt entstehen ein zentraler Platz, der von vier Säulenhallen umgeben ist, das sogenannte Peristyle und die Zeuxippos Thermen.

Konflikt um die Nachfolge Kaiser Pertinax`

Am 28. März 193 nach Christus wird der römische Kaiser Pertinax ermordet. Die diversen im römischen Reich verteilten Legionen rufen jeweils unterschiedliche Anführer zum neuen Kaiser aus. Zunächst sieht es nach einem Dreikampf zwischen Septimius Servus, Pescennius Niger und Clodius Albinus. Der letztgenannte ist auf diplomatischem Wege zu einem Verzicht bewogen worden. Pescennius Niger, römischer Stadthalter in der Provinz Syria, lässt sich in Antiochia zum Kaiser ausrufen und Septimius Servus von seinen Truppen in Carnuntum (beim heutigen Wien). Septimius Servus hat die Unterstützung des westlichen Teils des römischen Reiches, während Pescennius Niger vom östlichen Teil inklusive Byzantium unterstützt wird. In dem sich anschließenden römischen Bürgerkrieg geht Septimius Servus als Sieger hervor und wird im April 194 nach Christus römischer Kaiser.

Kaiser Septimus Servus

Kaiser Septimius Servus verzeiht Byzantium nicht, dass die Stadt seinen Gegner Pescennius Niger unterstützt hat. Zur Strafe lässt Septimius Servus die Stadtbefestigung von Byzantium einreißen, erkennt der Stadt ihre Stadtrechte ab und enteignet die Bürger von Byzantium. Byzantium wird mit dem gesamten Landbesitz an die Perinthiern, welche im römischen Bürgerkrieg auf Septimius Servus` Seite gestanden haben, übereignet.

Kaiser Caracalla

Septimius Servus und sein Sohn und Nachfolger als römischer Kaiser Caracalla, bauen später die Mauen wieder auf und geben Byzantium die Stadtrechte wieder zurück. Zu Ehren Caracallas wird Byzantium kurzzeitig in Augusta Antonia, nach dem eigentlichen Namen Caracallas Marcus Aurelius Severus Antoninus benannt. In die Zeit Septimius Servus` fallen auch der Baubeginn des Hippodroms und der ersten Seemauern von Byzantium.

Gotische Belagerung Byzantiums

Wie Vorausschauend die Begnadigung gewesen ist, wird in der Folge deutlich. Die Grenzen des römischen Reiches werden immer unsicherer und germanische Stämme, wie die Goten, Heruler und Alamannen, und die neu in der Region des Bosporus lebenden Sassaniden verletzen die Grenzen immer wieder. Im Jahr 258 nach Christus belagern die Goten Byzantium erfolglos, jedoch gelingt ihnen die Einnahme von Chalkidon, welches sie zerstören.

Römische Tetrarchie

Die politische Lage im römischen Reich wird immer unsicherer. Usurpatoren, Kaiser und Mitkaiser, Regenten und Mitregenten prägen die Zeit zum Ende des 3. Jahrhunderts und zu Beginn des 4. Jahrhunderts nach Christus. Nachdem er 312 nach Christus seinen Wiedersacher Maxentius an der Milvischen Brücke in Rom und Licinius 324 nach Christus in der Schlacht bei Chrysopolis endgültig besiegt hat, wird im selben Jahr er, Flavius Valerius Aurelius Constantinus Augustus, alleiniger Herrscher des römischen Reiches. Vorgenannter ist auch bekannt als Konstantin I., Constantin I., Constantinus I., Heilliger Konstantin, Hagios Konstantinos und vor allem als Konstantin der Große bekannt. Mit Konstantin dem Großen beginnt am Goldenen Horn die goldene Zeit.

Byzanz Bildergalerie:

Ausgrabungsstätte Ephesus - Nach der Teilung des Römisches Reiches Teil Ostroms Das Forum Romanum in Rom - Byzantium ist von hier regiert worden Bild des römischen Forums in Thessaloniki
Ausgrabungsstätte Ephesos - Nach der Teilung des Römisches Reiches Teil Ostroms Das Forum Romanum in Rom - Byzantium ist von hier regiert worden Bild des römischen Forums in Thessaloniki

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