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Vor der Gründung Konstantinopels

Geschichte des Byzantinischen Reiches im Überblick

Am Anfang...

Die Geschichte des Weltreiches Byzanz beginnt mit einer Katastrophe. Die Menschheit spricht noch heute von der großen Flut. Es ist eine Flut, die aus Sicht der damaligen Menschen nur durch den Zorn Gottes zustande gekommen sein kann. Die Flut von der hier die Rede ist, ist keine geringere als die biblische Sintflut.

Genesis 1, Buch Mose 7, 10-24

„Die Flut auf der Erde dauerte vierzig Tage an. Das Wasser stieg an und hob die Arche immer höher über die Erde. Das Wasser wurde mehr und stieg immer weiter auf der Erde, die Arche aber trieb auf dem Wasser dahin. Das Wasser war auf der Erde gewaltig gestiegen und bedeckte alle hohen Berge, die es unter dem ganzen Himmel gibt. Das Wasser war knapp sieben Meter über die Berge hinaus gestiegen und hatte sie zugedeckt. Da verendeten alle Wesen aus Fleisch, die sich auf der Erde bewegt hatten, Vögel, Vieh und andere Tiere, alles, wovon die Erde gewimmelt hatte, und auch alle Menschen. Alles, was auf der Erde durch die Nase Lebensgeist atmete, starb. Gott vertilgte also alle Wesen auf dem Erdboden, Menschen, Vieh, Kriechtiere und die Vögel des Himmels. Sie alle wurden von der Erde vertilgt. Übrig blieben nur Noah und Alles mit ihm in der Arche. Das Wasser aber stieg hundertfünfzig Tage lang auf der Erde an.“, Genesis, 1. Buch Mose 7,10-24

Weitere Quellen der Sintflut

Neben den biblischen Quellen ist die Sintflut auch im sumerischen Gilgamesch-Epos, der ältesten schriftlichen Erzählung der Menschheit, in der altgriechischen Sage von Deukalion und der babylonischen Atrahasis Erzählung zu finden.

Wissenschftlicher Hintergrund

Wissenschaftlich belegt ist dazu: Ein großer Süßwassersee nördlich der Landenge zwischen Asien und Europa wird etwa 6.000 vor Christus durch, das die Landenge durchbrechende, Salzwasser des Mittelmeeres überflutet. Als Grund für das Durchbrechen des Mittelmeers wird das Ende der Eiszeit vermutet, was die Gletscher zum Schmelzen gebracht hat und den Meeresspiegel hat ansteigen lassen. Die Ufer des Süßwassersees sind für die damaligen Verhältnisse dicht besiedelt. Die Menschen, die den Durchbruch des Mittelmeers beobachten, machen himmlische Kräfte für die Flut verantwortlich. Heutige Präastronautiker sprechen bei den himmlischen Kräften auch von Außerirdischen, welche die Flut ausgelöst haben sollen.

Wissenschftliche Fakten

Fakt ist, bis 6.000 vor Christus ist das heutige Schwarze Meer ein Süßwassersee, der von einem Isthmus, der sich zwischen Asien und Europa befindet, vom Mittelmeer getrennt wird. Mit der Überflutung der Landbrücke entstehen der Bosporus und das Goldene Horn.

Namen Bosporus und Goldenes Horn

Bereits vor der Gründung der Stadt Byzantion erhalten der Bosporus und das Goldene Horn ihre Namen. Das Wort Bosporus ist aus dem griechischen Abgeleitet die Rinderfurt. Das Goldene Horn hat seinen Namen von der im Westen untergehenden Sonne, die das Wasser goldfarben erscheinen lässt. Beide Gewässer sind entscheidend für die strategisch gute Lage auf der Halbinsel und die prosperierende Entwicklung der späteren Stadt und werden schon in der Argonauten-Sage, die eine der ältesten griechischen Sagen und um das Jahr 1.000 vor Christus entstanden ist, erwähnt.

Byzanz Bildergalerie:

Unweit von Athen befindet sich die antike Stadt Megara. Noch heute sind in dem kleinen Dorf Ruinen aus der bedeutenden Vergangenheit zu finden. Ruinen des Apollon-Tempels in Delphi, in dem die Pythia ihre Weissagungen gemacht hat. Funde aus vorbyzantinischer Zeit im Archäologischen Museum Istanbul
Unweit von Athen befindet sich die ehemalige antike Stadt Megara. Heute ist Megara ein kleines Dorf in dem Ruinen aus der bedeutenden Vergangenheit zu finden sind. Der Apollon-Tempel in Delphi. In diesem Tempel hat die Pythia der Legende nach ihre Weissagung für Byzaz gemacht, die zur Gründung der Stadt Byzantion geführt hat. Funde aus vorbyzantinischer Zeit im Archäologischen Museum Istanbul

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